Aktuelle Artikel zu den geplanten Nationalparks oder schon bestehenden Nationalparks.
05.05.2012
BUND und Grüne müssen scheitern des Nationalparkprojektes akzeptieren. Bericht aus der Forstpraxis. Pressemitteilung der BBUTW zur Bezirkskonferenz der Naturschutverbände (Download)
Landwirte in OWL lehnen den Nationalpark ab. Bericht aus der Glocke (Download)
BHSD befragte Parteien zur NRW Wahl. Wer zeigt forstpolitisch Flagge. (Download)
Landesverband löst sich selbst auf. Interview Prinz zur Lippe in der LZ (Download)
Bezirkskonferenz der Naturschutzverbände zum NLP (Download)
22.4.2012
BUND kritisiert Röttgen zum Thema Nationalpark. Bericht aus der BILD.de (Download)
Anmerkung: Für mich unverständlich. Macht Röttgen doch seinem Wunschpartner, den Grünen ganz klare Avancen, einen zweiten Nationalpark in NRW zu schaffen.
Ralph Gerdes
FDP: Landesverband darf seine Waldflächen nicht tauschen.
Detmold 20.04.2012 - Die FDP fordert den Landesverband Lippe auf, das Projekt eines Flächentauschs für die Kulisse des umstrittenen Nationalparks Teutoburger Wald zu stoppen. Der Landesverband, der Rechtsnachfolger des ehemaligen Landes Lippe, darf seine Waldflächen nicht für die Nationalparkkulisse im Tausch hergeben. Diese Einschätzung bestätigt der bekannte Münsteraner Professor für Kommunalrecht Janbernd Oebbecke.
Damit sei auch das Vorhaben eines Nationalparks endgültig gescheitert. "Zwei Drittel der geplanten Kulisse stehen nicht zur Verfügung, weil die Eigentümer der Waldflächen entweder nicht wollen oder nicht können", heißt es in der Erklärung der FDP-Kandidaten für die Landtagswahlen, Martina Hannen, Christian Sauter und Ralph Gerdes. "Damit ist die verbliebene Restfläche nicht mehr nationalparkfähig."
"Für uns ist es völlig unverständlich, dass der Landesverband die für ihn existenzielle Frage, ob er eigene Waldflächen mit denen des Landes außerhalb des Kreisgebietes tauschen darf, bisher nicht selbst durch einen unabhängigen Juristen hat prüfen lassen. Wir erwarten jetzt von der Vorsteherin des Landesverbandes, Frau Peithmann, den Plänen der Landesregierung Einhalt zu gebieten und sich mit Nachdruck für die Bewahrung des lippischen Erbes einzusetzen. Das ist ihre Aufgabe. Andernfalls macht sie sich zur Steigbügelhalterin einer rot-grünen Ideologie. Spätestens vor Gericht würde sich dies bitter rächen."
In der Erklärung heißt es weiter, es kämen immer mehr Fakten ans Tageslicht, die von den Initiatoren bislang unter den Teppich gekehrt worden seien. So heißt es in einer aktuellen Studie des Bundes Deutscher Forstleute, dass in Deutschland je 10 000 Hektar Nationalpark im Durchschnitt jährlich 3,6 Millionen Euro Verluste anfallen, die von der öffentlichen Hand ausgeglichen werden müssen. "Wir haben dem Gefälligkeitsgutachten von Roland Berger nie geglaubt, aber diese Zahl macht in erschütternder Klarheit deutlich, wie wir von den Initiatoren dieses Vorhabens hinters Licht geführt werden sollen."
Ralph Gerdes Martina Hannen Christian Sauter
"Wollen keinen Nationalpark." Bericht aus dem Westfälischen Volksblatt zur gestrigen Demo in Asseln (Download)
14.4.2012
Landesverband darf Flächen nicht tauschen. Bericht aus der Forstpraxis (Download)
10.04.2012
Interview mit Kai Abruszat zum Nationalpark im Der Steuerzahler (Bund der Steuerzahler)... (Download)
7.4.2012
-- Rund um die Planungen des Kreises Lippe für die mögliche Einrichtung
eines Nationalparks Teutoburger-Wald / Egge richtete Gudrun Kopp, MdB
und Parlamentarische Staatssekretärin jüngst einen Fragenkatalog an die
Bezirksregierung Detmold, den diese jetzt beantwortete: (Download)
-- Oberster Rechnungshof Bayern zum Nationalpark Bayerische Wald Jahresbericht 2012
Liebe Mitstreiter gegen den Nationalpark und Freunde der BBUTW.
Anfang dieser Woche wurde ich von meinem Kreisvorsitzenden gefragt, ob ich als Wahlkreiskandidat der FDP für die Landtagswahl am 13.5.2012 zur Verfügung stehe. Ich bejahte dieses und wurde heute auf dem entsprechenden Wahlparteitag als Direktkandidat für den Wahlkreis 99, Augustdorf, Detmold, Horn Bad Meinberg, Schlangen und Schieder Schwalenberg, mit überwältigender Mehrheit gewählt. In der Vorstandssitzung der BBUTW am Mittwoch, den 28.3.2012 kündigte ich den Vorstandsmitgliedern der Bürgerbewegung meine Entscheidung zu kandidieren an und erklärte auch gleichzeitig, meine Ämter in der Bürgerbewegung bis mindestens 13.5.2012 ruhen zu lassen. In der Zwischenzeit ist die stellvertetende Vorsitzende Frau Patrizia Lumpp Pressesprecherin der Bürgerbewegung. Obwohl ich offiziell nicht mehr für die Bürgerbewegung tätig bin, stehe ich gerne jedem Bürger für Fragen über den geplanten Nationalpark zur Verfügung, da mein Hauptanliegen im anstehenden Wahlkampf die Verhinderung dieser Irrsinnsplanung sein wird. Ich war, bin und werde immer gegen diese Planung sein und stehe hierfür als Garant eines Naturschutzes mit Augenmaß.
22.3.2012
Nationalparkumfrage der IHK vom Dezember 2010 (Download)
Stellungnahme zum Berger Gutachten von Udo Mantau (Download)
Bericht Stellungnahme zum Berger Gutachten von Udo Mantau (Download)
Pressemitteilung der BBUTW vom 23.2.2012 (Download)
22.2.2012
Pressemitteilung der BBUTW zu den Nationalparkplanungen (Download)
NRW sieht sich Schadenersatzforderung wegen Nichteinhaltung von Holzlieferungen ausgesetzt. PM des VDS (Download)
Die neuesten Entwicklungen zu den Nationalparkwerbefinanzierungen. Berichte aus dem Westfälischen Volksblatt. (Download)
21.2.2012
Folgen eines Nationalparks “Nordschwarzwald”
Prof. Tzschupke kommt in seinem sehr (!) lesenswerten Artikel zu den Folgen eines Nationalparks Nordschwarzwald zu folgendem Ergebnis: Die Nachteile und Risiken eines Nationalparkes überwiegen die möglichen wenigen Vorteile deutlich. Eine andere Schlussfolgerung ergäbe sich nur bei einer politischen Abwägung, welche der Befriedigung der Interessen der Naturschutzverbände absoluten Vorrang einräumen würde.
Dieses Ergebnis kann man auf einen Nationalpark im Teutoburger Wald ohne Weiteres übertragen.
Wir wollen keinen Nationalpark. Lichtenauer lehnen Nationalpark ab. Artikel aus dem Westfalenblatt vom 18.2.2012 (Download)
Panische Rettungsversuche. Artikel über die Pressemitteilung der BBUTW (Download)
19.02.2012
Willebadessen sagt nein zum Nationalpark. Bericht aus der NW (Download)
Nationalparkgegner lehnen "Schlichtung" ab. Artikel aus dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt (Download)
Borgentreich lehnt Nationalpark ab. Bericht aus der NW (Download)
Schlichtung abgelehnt. Artikel aus der Lippischen Landeszeitung (Download)
4.2.2012
Leserbrief von Norika Creutzmann in der NW am 4.2.2012 (Download)
In Rheinland Pfalz respekiert man die forstwirtschaftliche Leistung unserer Vorfahren und der heutigen Generation. (Download) Für die Nationalparkbefürworter sind Waldbesitzer nur profitgeile Kapitalisten, die den letzten Cent aus dem Wald pressen.
Naturnahe Waldbewirtschaftung. Für landesforsten Rheinland Pfalz die beste Strategie den Wald zu schützen (Download)
Fernab jeder faktischen Grundlage - Deutscher Forstwirtschaftsrat kritisiert Forderung von Umweltverbänden nach Einschlagstopp in öffentlichen Laubwäldern (Download)
30.1.2012
Apropos Sachargumente der Nationalparkbefürworter (Download)
25.01.2012
Pressemitteilung der Bürgerbewegung Spenden von Stiftungen und Schlichtereinsatz
Nationalpark Politiker möchten die Lipper fragen. Bericht aus der LZ (Download)
Anmerkung: nicht ganz Die Grünen und die Naturschutzverbände sind darüber not amused.
10.01.2012
Pressemitteilung zur Spende an die Koordinierungsstelle Nationalpark (Download)
09.01.2012
Artenreichtum zwischen Nutzwald und Urwald, doch nicht so unterschiedlich (Download)
Streit um Nationalparkumfrage. Bericht aus der NW (Download)
Anmerkung: Wäre der Kreistag gegen den Nationalpark und die Bevölkerung dafür, raten Sie mal,wer dann Bürgerbefragungen fordern würde.
31.12.2011
In Rheinland Pfalz will man keinen Nationalpark gegen die Bürger vor Ort einrichten. (Download)
SPD Höxter hält Kreise in der Nationalparkfrage nicht für verantwortlich. Bericht aus dem Westfälischen Volksblatt vom 27.12.2011 (Download)
Kommentar: Schön, dann braucht Heuwinkel ja nichts mehr machen. (Ralph Gerdes)
Ceasar pocht auf Parteitagsbeschluss. Älterer Artikel aus der Lippischen Landeszeitung (Download)
Kommentar: Schaun wa mal, wer sich am Ende durchsetzt. Bisher galt immer die FDP als Umfallerpartei. Vielleicht wird die große CDU ja vor dem kleinen Koalitionspartner Die Grünen einknicken. (Ralph Gerdes)
28.12.2011
Remmel will Jagd in ganz NRW einschränken (Download)
18.12.2011
Podiumsdiskussion in Bad Lippspringe. Militärische Nutzung der Senne ist der bessere Naturschutz. Artikel aus der NW (Download)
17.12.2011
SPD Horn Bad Meinberg spricht sich gegen die Einbeziehung der Stadtwaldflächen in den geplanten Nationalpark aus. Pressemitteilung der SPD HBM (Download)
Bund der Steuerzahler nimmt Stellung zum Nationalpark. Bericht aus Radio Lippe (Download)
Finanzpolitiker informiert sich vor Ort über Nationalparkrisiken. Presseartikel: MdB Daniel Sieveke zu Besuch beim Bundesverband der Säge- und Holzindustrie Deutschland (Download)
12.12.2011
IHK Lippe spricht sich weiterhin gegen einen Nationalpark Teutoburger Wald/Egge aus. Nationalpark verursacht Kosten in Höhe von 200 Millionen Euro. (Download)
6.12.2011
Der Kreis Lippe hat gestern im Kreisausschuß beschlossen, den neuen Beschluß zum Nationalpark von der Tagesordnung zu nehmen. In der Kreistagssitzung am 23.1.2012 soll nun ein komplett neuer Beschluß vorgelegt werden.
Auf Grund der Absetzung, haben wir beschlossen, die für den 12.12.2011 geplante Demo vor dem Kreishaus, abzusetzen.
Allen Mithelfern sagen wir Dank und bitten die Planungen für eine Demo am 21.1.2012 ebenfalls tatkräftig mit zu unterstützen.
5.12.2011
2 Artikel der Schlänger Zeitung aus dem Jahre 2007 mit interessanten Aussagen unseres Landrates Friedel Heuwinkel. (Download)
4.12.2011
Im Amazonasgebiet nimmt Brasilien Kampf gegen den Kahlschlag des Urwaldes auf und bei uns vernichtet man nachhaltige Holzwirtschaft.
CDU Landrat Heuwinkel täuscht die Bürger in unserer Region
Aussage auf der Internetseite des Kreises Lippe zum Kreistagsbeschluss vom 18.6.2007.
"Der Kreistag des Kreises Lippe hat am 18.06.2007 den Landrat beauftragt, mit dem Land NRW Gespräche zur Einrichtung eines Nationalparks in Lippe zu führen. Ziel dieses Beschlusses ist es, die Vorteile, die ein Nationalpark für Natur, Bildung und Tourismus bietet, zu nutzen, wenn ein Konsens in der Region hergestellt werden kann. (www.kreis-lippe.de)"
Der neue Kreistagsbeschluss sieht vor, dass Umweltminister Remmel zwar Konsensbildung weiterführen soll. Der Konsens ist aber nicht mehr zwingend notwendig und bezieht sich eher auf einen Konsens zwischen den Nationalparkbefürwortern in strittigen Fragen der Schaffung des Nationalparks.
Ebenfalls existiert ein CDU Parteitagsbeschluss, der die Schaffung eines Nationalparks nur im Konsens vorsieht.
Bevor überhaupt ein neuer Kreistagsbeschluss gefaßt wird, sollte doch ersteinmal überprüft werden, ob der Bestehende erfüllt wurde oder werden kann. Fest steht auf jeden Fall, dass ein Konsens in der Region nicht besteht und wohl auch nicht mehr herbeigeführt werden kann. Eigentümer, sowie betroffene Kommunen und Kreise, haben sich schon eindeutig gegen einen Nationalpark ausgesprochen.
Der Kreistagsbeschluß von 2007 hat rechtlichen Bestand. Dieser Beschluß unterliegt aber der aufhebenden Bedingung des Konsens in der Region. Klammer allen Handelns ist der Konsens. Dieser ist aber nachweislich nicht mehr herbei zu führen. Der Landrat muß dann vor den Kreistag und den lippischen Bürger treten und folgendes mitteilen: Verhandlungen mit den Betroffenen eines Nationalparks haben ergeben, dass ein Konsens zur Schaffung eines Nationalparks nicht möglich ist und damit kein Nationalpark in Lippe geschaffen wird.
Da Landrat Heuwinkel dieses aber nicht sagen will und kann, versucht er nun den nebulösen Weg der erneuten Bestätigung. Eigentlich nichts anderes wie die Eingestehung, dass es keinen Konsens in der Region geben wird. Aber Landrat Heuwinkel geht noch einen Schritt weiter. Er mißachtet bewußt und gewollt, das Ergebnis aus dem Beschluß von 2007. Konsens ist nicht herstellbar und somit kann kein Nationalpark in Lippe geschaffen werden. Daher wird Konsens im neuen Beschluß nicht mehr gefordert und der Landrat zieht sich aus der Verantwortung zurück und übergibt sie dem Umweltminister.
Ergebnis: Landrat Heuwinkel hat die lippischen Bürger und die Bürger der Region getäuscht, sowie die CDU Mitglieder mißbraucht. Die Grünen und die SPD wirds freuen, hat doch die CDU deren unliebsame Aufgabe, der Region einen Nationalpark über zu stülpen, übernommen. (Download)
30.11.2011
Bericht über die Pro und Contra Diskussion zwischen Frau Boeksteegers vom WBV und Dr. Roeder (Kreis Lippe) im Umweltausschuss Extertal. (Download)
Heuwinkel und Remmel zeigen wahres Gesicht. Konsenswille von Seiten der Befürworter war Täuschung der Bürger.
Nachdem sich nun herausstellt, dass der Nationalpark in unserer Region auf allgemeine Ablehnung bei Kreisen, Gemeinden und den Bürgern stößt,zeigen Heuwinkel und Remmel ihr wahres Gesicht. Nachdem noch vor der Kommunal- und Landtagswahl 2009 und 2010 immer der Konsens innerhalb unserer Region, Grundlage für die Schaffung eines Nationalparks war, wird dieser Tage offen dieser Konsens nicht mehr beabsichtigt.
Umweltminister Remmel gibt ohne Rot zu werden zu, dass er den Nationalpark auch gegen den Widerstand in der Region schaffen wird. Und sein Diener vor Ort, unser ach so geliebter Landrat Friedel Heuwinkel hat nichts besseres zu tun, als einen Kreistagsbeschluß herbeizuführen, der die Landesregierung auffordert den Nationalpark zu schaffen. Von Konsens keine Rede mehr.
Der Beschluß zur Schaffung eines Nationalparks nur im Konsens mit allen Betroffenen, wurde vor der letzten Kommunalwahl 2009 gefaßt. Dieser Konsens wurde von den Befürwortern vor der Kommunal- und Landtagswahl immer propagiert. Wenn heute dieser Konsens keine Rolle mehr spielt und im Gegenteil, nun Kreistagsbeschlüsse herbeigeführt werden, die bewußt auf den Konsens verzichten, habe ich hierfür nur ein Wort: Wählertäuschung. Landrat Friedel Heuwinkel hat uns Bürger dahingehend getäuscht, dass er egal was kommt, diesen Nationalpark über Umweltminister Remmel durchsetzen wird.
Was können, nein, was müssen wir Bürger tun. Wir müssen diese Wählertäuschung öffentlich machen und uns klar gegen den Nationalpark stellen. Wir Bürger die wir doch angeblich der Souverain des Landes sind, dürfen es uns nicht bieten lassen, das Politikern, die nur an ihr persönliches Wohl denken, uns belügen und täuschen.
Heute sag ich mehr denn: Sei Bürger, sag nein.
Ralph Gerdes
Bericht über die PRO-Grün Versammlung zum Nationalpark und Biosphärenreservat in der NW vom 24.11.2011 (Download)
Leserbrief zum Artikel von Ralph Gerdes (Download)
23.11.2011
Es geht auch ohne gleich einen Nationalpark zu fordern. Naturschutz richtet sich nach der Sache und nicht nach einem gerade gebräuchlichen Modewort der Naturschützer (Download)
Biodiversität benötige mehr als nur unbewirtschaftete Wälder (Download)
20.11.2011
Ausführungen von Dr. Wulf über die wirtschaftlichen Effekte der einzelnen Nationalparke und Biosphärenreservate in Deutschland (Download)
Freude über Erhalt des Standortes. Bericht aus der Schlänger Zeitung (Download)
25.10.2011
Liebe Nationalparkgegner und die die es noch werden wollen, aber auch alle anderen.
Derzeit sind gefakte Emails von mir im Umlauf. In diesen erkläre ich, dass ich nun Nationalparkbefürworter bin.
Aber, nach wie vor kämpfe ich gegen die Schaffung eines Nationalparks.
Ralph Gerdes
24.10.2011
Umweltminister Remmel plant Flächenstillegungen von Laubwäldern ungeanhnten Ausmasses. Entstehende Holzknappheit führt zur Krise in der Holzwirtschaft.
Berger-Gutachten zum Nationalpark „Teuto“: Blick über den Tellerrand verpasst! PM von Lars Schmid, BSHD (Download)
18.10.2011
Dieses Plakat wurde heute in der Schlänger Zeitung mit folgenden Untertitel veröffentlicht: "Plakativ machen die Nationalpark-Gegner auf sich aufmerksam. Landrat Friedel Heuwinkel kommentiert das so: Wer mit Schlagworten derart Meinung macht, hat inhaltlich in der Regel nicht viel zu sagen.
Ich verstehe dann Friedel Heuwinkel so: Wer Plakate zerstört, sagt damit inhaltlich sehr viel. Soviel zur immer wieder von den Nationalparkbefürwortern beschworene Versachlichung der Diskussion.
17.10.2011
Artikel aus der Neuen Westfälischen über unsere Veranstaltung am 14.10.2011 (Download)
Kreistagsfraktionsvorsitzender der Grünen Loke verabschiedet sich indirekt von Nationalpark. Wer klar sagt, wir stülpen keinen Nationalpark über und sie werden nur im Konsens mit den Kommunen geschaffen (Frage: Wo bleibt der Prinz) verabschiedet sich vom Nationalpark. Beweis: Steinheim, Augustdorf, Hövelhof, Altenbeken, Kreis Paderborn, haben sich in einem Rats- oder Kreistagsbeschluss gegen die Nationalparkpläne ausgesprochen.
Steinheimer Rat spricht sich mit klarer Mehrheit gegen Nationalpark aus. Gespräche mit Heuwinkel werden abgelehnt. Kreistagsbeschluß aus Lippe, der einen Konsens für einen Nationalpark zwingend vorsieht, ist nicht mehr zu erwarten. Lippischer Kreistag ist aufgerufen, endlich klare Kante zu zeigen und die Nationalparkpläne öffentlich für erledigt zu erklären.Lippische Politik wird ansonsten willkürlich.
Für Umweltminister Remmel soll es einen Nationalpark Teutoburger Wald/Egge/Senne geben. Jeder Nationalpark benötigt eine Nationalparkverordnung. Für Umweltminister Remmel soll die Nationalparkverordnung Eifel als Beispiel dienen. Warum soll der Bürger dann nicht jetzt schone erfahren, was er zukünftig in einem Nationalpark Teutoburger Wald darf.
§ 9 Jagd und Wildbestandsregulierung (1) Die Jagd ruht grundsätzlich im Nationalpark. Der Schalenwildbestand kann gemäß dem Schutzzweck des Nationalparks reguliert werden.
Und hier die angeblich nicht bestehenden Verbote:
§ 14 Verbote (1) In dem Nationalpark sind nach Maßgabe des Absatzes 2, soweit in § 16 dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist, alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des geschützten Gebietes oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können. (2) In dem geschützten Gebiet ist es verboten: 1. bauliche Anlagen im Sinne des § 2 Abs. 1 der Landesbauordnung, Straßen, Wege, Reitwege, Loipen oder sonstige Verkehrsanlagen - auch wenn sie keiner baurechtlichen Genehmigung bedürfen - zu errichten, zu ändern oder deren Nutzung zu ändern , 2. Warenautomaten, Verkaufswagen oder andere mobile Verkaufsstände aufzustellen oder abzustellen, 3. Werbeanlagen oder Schilder, Symbole oder Beschriftungen zu errichten, anzubringen oder zu ändern, soweit sie nicht ausschließlich auf die Schutzausweisung hinweisen, der Besucherinformation gemäß Nationalparkplan dienen oder gesetzlich vorgeschrieben sind, 4. Veränderungen der Boden- oder Ufergestalt vorzunehmen, 5. Maßnahmen der Entwässerung, Drainage, Grünlandbewässerung oder andere den Grundwasserflurabstand oder Wasserhaushalt des Gebietes verändernde Maßnahmen vorzunehmen, 6. Grünland und Brachen umzubrechen oder in eine andere Nutzung umzuwandeln, einzusäen oder Intensivkulturen anzulegen, 7. Baumschulen sowie Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen anzulegen oder zu erweitern, 8. an Felsen zu klettern, Veränderungen der Felsoberfläche einschließlich der Felsspalten, Felsbänder und -höhlen vorzunehmen, sowie Kletterbefestigungen aller Art anzubringen, 9. Feuer anzuzünden oder zu unterhalten, 10. Hunde unangeleint mit sich zu führen oder andere Haustiere frei laufen zu lassen, 11. zu zelten, zu campen, zu nächtigen oder zu lagern, 12. Flächen außerhalb der öffentlichen Straßen, gekennzeichneten Wege und Plätze zu betreten oder mit Fahrzeugen oder Gespannen aller Art zu befahren , 13. Fahrzeuge einschließlich Anhänger und Geräte aller Art abzustellen, 14. Einrichtungen für Erholungszwecke anzulegen, bereitzustellen oder zu ändern, 15. Lager-, Camping- oder Stellplätze für Fahrzeuge aller Art und Anhänger anzulegen oder zu erweitern, 16. Veranstaltungen durchzuführen, die nicht einem in den §§ 10 bis 12 beschriebenen Zweck dienen oder dem in § 3 aufgeführten Schutzzweck zuwider laufen, 17. die Ruhe des Schutzgebietes durch Lärm oder auf eine andere Weise zu beeinträchtigen, 18. Übungen ziviler Hilfs- und Schutzdienste durchzuführen, 19. mit Luftfahrzeugen aller Art einschließlich Drachenfliegern und Paragleitern zu starten oder zu landen, 20. an allen Gewässern zu angeln oder fischereiliche Nutzung zu betreiben, 21. Wassersport jeglicher Art zu betreiben, insbesondere zu baden, zu schwimmen, zu tauchen, den Eissport zu betreiben oder mit Booten im Sinne des Gemeingebrauchs gemäß § 33 Landeswassergesetz NRW zu fahren, 22. feste oder flüssige Stoffe oder Gegenstände zu entnehmen, einzubringen, abzuleiten, zu lagern oder sich ihrer in sonstiger Weise zu entledigen, 23. Pflanzen aller Art sowie Pilze oder Teile davon abzuschneiden, abzupflücken, zu beschädigen, auszureißen, auszugraben oder in sonstiger Weise in ihrem Bestand zu gefährden, 24. wildlebende Tiere zu fangen, zu töten, zu verletzen oder mutwillig zu beunruhigen, ihnen nachzustellen oder zu ihrem Fang geeignete Vorrichtungen anzubringen sowie ihre Brut- und Lebensstätten, Puppen, Larven, Eier oder sonstigen Entwicklungsformen fortzunehmen, zu sammeln, zu beschädigen oder zu entfernen, 25. Pflanzen, deren vermehrungsfähige Teile sowie Tiere einzubringen, auszusetzen oder anzusiedeln, 26. Feuerwerkskörper, Sprengmittel oder Munition abzubrennen oder abzuschießen mit Ausnahme der jährlichen Höhenfeuerwerke in Rurberg und Woffelsbach. (3) Darüber hinaus ist jede weitere Nutzung oder andere menschliche Einflussnahme, insbesondere durch sonstige Eingriffe in Natur und Landschaft, Bewirtschaftungs- oder Pflegemaßnahmen untersagt, sofern und soweit sich aus dem Nationalparkplan (§ 4) nichts anderes ergibt.
12.08.2011
Wie man gestern im Westdeutschen Fernsehen erfuhr, wurde im Rothaargebirge ein Luchsweibchen mit Jungen nachgewiesen. Es könnte durchaus sein, das damit der Luchs nach 250 Jahren wieder im Rothaargebirge und somit auch im Sauerland heimisch ist.
Das Rothaargebirge wird forstwirtschaftlich genutzt.. Der Luchs beweißt eindrucksvoll, dass naturnahe Waldbewirtschaftung und Artenschutz (und der Luchs kam von alleine) sich nicht ausschließen.
Ein Nationalpark ist also kein zwingendes Muß für Natur-und Artenschutz.
Ralph Gerdes
11.08.2011
Geld spielt für Herrn Remmel keine Rolle.
Der Nationalpark Eifel wird über den Landeshaushalt, Umweltministerium, Bereich Landesforstverwaltung gedeckt. In 2011 beträgt der Zuschuss lt. Landeshaushalt (Landeshaushalt2011 nur Umweltministerium ) 5.674.000 Millionen Euro. Bis Ende des Jahres wächst der Zuschuss weiter an. Seit 2009 ist der Zuschuss stetig angewachsen. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Das Budget der Landesforstverwaltung beträgt 2011 rund 51,8 Mill. Euro. Im Gegensatz zu 2010 wurde dieser Bereich um ca. 9,7, Mill.. erhöht. Ca. 11 % der Haushaltsumme wird nur für den Nationalpark Eifel ausgegeben. Der NLP Eifel ist jetzt schon der teuerste Einzelposten im Bereich Landesforstverwaltung.
Ein Nationalpark Teutoburger Wald würde auch ca. 6 Mill. Euro Zuschuss benötigen. Damit müßte das Budget der Landesforstverwaltung noch einmal erhöht werden.
Die Waldflächen des Landes NRW erwirtschaften derzeit durch den Holzverkauf Erlöse. Durch einen Nationalaprk würden diese Erlöse wegfallen. Da das Land dem Landesverband Flächen als Ausgleich zur Verfügung stellen muß, wird das Land NRW auch auf diesen Flächen keine Erlöse mehr erzielen. Die Erlöse werden aber zur Deckung von Ausgaben verwendet.
Herr Remmel wird also in Zukunft in zweifacher Hinsicht fette rote Zahlen Schreiben. Zum einen betreibt er Nationalparks die einen Großteil des Budget ausmachen und stark subventioniert werden und zum zweiten durch Umsatzeinbußen auf Flächen die nicht mehr bewirtschaftet werden dürfen.
Genau diese Politik hat europäische Staaten in die Überschuldung und damit auch uns in die Krise geführt. Prestigeobjekte für einige Wenige kommen am Ende allen teuer zu stehen.
Ralph Gerdes
5.08.2011
Grandiose Veranstaltung in Hövelhof.
Die gestrige Infoveranstaltung gegen den Nationalpark war ein neuer grandioser Höhepunkt gegen den Nationalpark.
Der Bürger will aufgeklärt werden. Umfassend und objektiv. Und gerade das geschieht in unseren Veranstaltungen. "Ich fühle mich als Bürger erstmalig umfassend und sachlich korrekt aufgeklärt," ist einer der häufigsten Kommentare.
Ein größeres Lob kann man den Vortragenden, Dr. Wulf und Frau Boeksteegers nicht machen.
Und gerade durch diese gute Arbeit, wächst stetig der Unterstützerkreis für die Bürgerbewegung. Zwischenzeitlich müssen wir die dritte Lieferung an Flyern bestellen. Das bedeutet dass immerhin schon 20.000 Flyer gegen den Nationalpark verteilt wurden. Und der geringste Teil davon wurde in Geschäften ausgelegt.
Inzwischen sammeln Bürger in über 15 Orten Unterschriften gegen den Nationalpark.
Fazit ist, nach dieser von den Ortsverbänden der CDU und FDP Hövelhof hervorragend organisierten Veranstaltung, daß der geplante Nationalpark bei den Bürgern nicht gewollt ist. Das zeigten auch 600 Unterschriften die uns gestern von einem uns bisher unbekannten Aktivisten übergeben wurden.
Aber wir sind noch nicht am Ziel.
Zeigen wir den verantwortlichen Politikern, dass der Teutoburger Wald den Bürgern aus Lippe gehört und niemand anderes, ausser diesen darüber zu entscheiden hat, was damit passieren soll.
Zeigen wir den verantwortlichen Politikern, dass nur wir Bürger vor Ort darüber bestimmen, was mit der Senne, dem Teutoburger Wald und der Egge geschieht.
Unterstützen Sie uns und sammeln Sie aktiv Unterschriften gegen den Nationalpark.
Sei Bürger-Sag Nein
Ralph Gerdes
31.07.2011
Im Jahr des Waldes: Deutschland führt bundesweit eine Baum Inventur durch. Wieviel Bäume haben wir in Deutschland und welche Baumarten. Interessanter Bericht hierzu: (Download)
Wie viel Naturschutz (er)trägt der Privatwald. Interessanter Artikel (PDF-Download)
17.07.2011
Stellungnahme der Nordwestdeutschen forstlichen Versuchsanstalt zur Greenpeace Studie "Deutschlands internationale Verantwortung-Rotbuchenwälder im Verbund schützen" (PDF Download)
Leserbrief von Herrn Raeth und Herrn Schüte zur Jahrehauptversammlung und Emo Kampagne des Fördervereins Nationalpark Senne/Eggegebirge. (PDF Download)
26.5.2011
Bericht der CDU Hövelhof vom Besuch im Nationalpark Eifel (PDF-Download)
26.05.2011
Bärbel Höhn regt Erweiterung des Nationalparks Eifel in Richtung Rheinland Pfalz und Belgien an. Was damals am Widerstand der Bevölkerung vor Ort gescheitert ist, soll heute wieder auf die Tagesordnung kommen. (PDF Download)
24.5.2011
Stellungnahme der Bürgerbewegung zur Imagekampagne und diverser Äusserungen auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Nationalpark Senne-Eggegebirge
Nationalpark Bayerischer Wald 5000 Hektar toter Wald, vom Borkenkäfer befallen Wegen dem Status Nationalpark wird nichts gegen Schädlinge unternommen, sehr zum Ärger der Waldbesitzer rund um den Nationalpark. Kommen Touristen auf die Egge, wenn diese so aussieht ? Möchten wir dort leben ? Den ganzen Film (Und ewig sterben die Wälder) gibt es auf www.arte.tv
In diesem Wald geht man gerne spazieren? (bitte klicken)
18.05.2011
UWG Höxter strikt gegen Nationalpark. Artikel aus der NW vom 10.05.2011. Überschrift " Verdummung der Bürger" (PDF-Download)
17.05.2011
Bärlauch Pflücker müssen Bussgeld zahlen. Bericht aus der Mittelddeutschen Zeitung. Soviel zum Thema "In einem Natiotnalpark darf man Pilze und Beeren sammeln".
Interessant auch folgender Link.Hier weist die Nationalparkverwaltung Harz darauf hin, dass das Verlassen der Wege und das Sammeln von Pflanzen verboten ist.
Und noch ein interessanter Artikel zum Wegegebot (PDF Download)
Artikelreihe der Thüringer Zeitung zu ehemaligen Nationalparkplänen Vessertal in Thüringen, die dann doch aufgegegeben wurden. Hoffnung für den Teutoburger Wald!! Viele Argumente der Nationalparkbefürworter, des Landrates Friedel Heuwinkel und des Berger Gutachtens werden hier widerlegt. (PDF-Download)
11.05.2011
CDU Kernstadt in Detmold spricht sich gegen Nationalpark aus. (PDF-Download)
07.05.2011
Artikel der Schlänger Zeitung zur IHK Absage an Nationalpark (PDF-Download)
04.05.2011
IHK Vollversammlung spricht gegen Nationalpark aus (PDF-Download)
02.05.2011
Kohlstädter Jagdgenossen lehen Nationalpark ab.(PDF-Download)
29.04.2011
"Mensch und Natur" kein Thema für einen Nationalpark
Die Biocom teilte dem Bürgermeister Dr. Wulf aus Augustdorf nun mit, dass ein Nationalpark kein Entscheidungskriterium für die Ansidlung ist. (PDF-Download)
Ausführlicher Artikel Internetseite Gemeinde Augustdorf (PDF-Download)
27.04.2011
Grevenhagen widerlegt Nationalparkumfrage
Im Jahre 2008 wurde von den Nationalparkbefürwortern eine Umfrage in Auftrag gegeben, in der bei den Bürgern die Zustimmung zur Gründung eines Nationalparks in Ostwestfalen ermittelt werden sollte. Als Ergebnis dieser Umfrage sind angeblich 86 % der Bevölkerung in OWL für die Schaffung eines Nationalparks. Für die Befürworter ist klar, dass auf Grund eines solchen Ergebnisses gar nicht mehr über die Gründung diskutiert werden muß.
Die Bürger von Grevenhagen, einem Ortsteil von Steinheim, haben nun endlich mit dieser 86 % Mär aufgeräumt. 160 Unterschriften konnten gegen die Gründung eines Nationalparks gesammelt werden Bei 238 Einwohnern lehnen somit über 67 % der Einwohner den Nationalpark ab. Mehr Informationen unter www.grevenhagen.de
Wir gratulieren den Aktivisten und Bürgern von Grevenhagen zu diesem tollen Erfolg.
Pressemitteilung der Initiative in Grevenhagen (PDF-Download)
Seit der Gründung unserer Bürgerbewegung stellen wir fest, dass die Befürworterseite massiv über die Presse für die Nationalparke wirbt. Nun endlich unter der Prämisse, die Bevölkerung objektiv aufklären zu wollen.
Doch leider hängen sich hier die Befürworter nur das Mäntelchen der Objektivität um. Alle Artikel haben nur einen Sinn, den Leser davon zu überzeugen dass ein Nationalpark richtig ist. Ein Objektives Urteil kann und soll sich der Leser nicht bilden.
Fehlinformationen der Befürworter sind gängige Regel.
Folgendes massive Fehlbehauptungen werden derzeit in Umlauf gesetzt:
1) Die Senne kann in Doppelnutzung, mit militärischer Nutzung, Nationalpark werden. Dies ist eine absolute Falschbehauptung. Hier wird der Leser in voller Absicht getäuscht. Eine Doppelnutzung, vor allem militärische Nutzung, ist laut Bundesnaturschutzgesetztes nicht erlaubt. Eine ungestörte Entwicklung der Natur ist nicht möglich, wo geschossen wird. Wer etwas anderes behauptet lügt. In Großbritannien ist das möglich, weil der Nationalparkbegriff dort anders definiert wird.
2) Die Senne hat nur 21 % Offenland. Dies ist objektiv falsch. Die Fläche der Offenlandschaft beträgt ca. 40 %. Diese 40 % müssen auch erhalten werden, da gerade durch das Offenland, die Senne ein wichtiges Vogelschutzgebiet ist. Aus diesem Grunde kommen die Befürworter nun auf den Trichter, die Kernzonen bräuchten nur noch 50 % der Gesamtfläche betragen. Wenn etwas nicht passt, definieren die Befürworter es einfach um. Hier wird gedehnt, Recht gebeugt, bis sich die Balken biegen.
3) Anwohner hätten in einem Nationalpark Sonderrechte. Das Bundesnaturschutzgesetz unterscheidet nicht nach Anwohnern, Touristen oder sonstigen Personenkreisen. Es gibt nur den Menschen. Anwohner geniessen laut Gesetz keinerlei Sonderrechte. Es gilt grundsätzlich das Schutzziel, der ungestörten Naturentwicklung vom Menschen. Einr*//arnstadt.thueringer-allgeten würden diesem Schutzziel zu wider laufen. Grund für diese Aussage ist lediglich, die Bedenken der Anwohner zu zerstreuen. Ein weiteres Täuschungsmanöver.
4) Wege dürfen durch Kernzonen verlaufen. Kernzonen müssen zusammenhängend und unzerschnitten sein. Ein Weg zerschneidet aber Kernzonen. Ausserdem wurde im Nationalpark Eifel festgestellt, das die Menschen, die auf den Wegen gehen ein unwahrscheinliches Störpotential haben. Wege in Kernzonen laufen dem Schutzziel nachweislich zu wider und sind daher nicht erlaubt.
5) Ein Nationalpark bietet den besseren Naturschutz. Das ist eine weitere Falschbehauptung. Ein Nationalpark soll nach dem Bundesnaturschutzgesetz den gleichen Schutz wie eine Naturschutzgebiet bieten. Auch der Artenschutz ist in einem Nationalpark nicht gewährleistet. Gerade das Schutzziel, dass die Natur sich ungestört entwickeln soll, kann zu einem Rückgang des Artenreichtums führen. In der Senne könnte es zu einem Artensterben kommen, wenn man die Offenlandschaften sich selber überläßt. Das wissen zum Glück auch die Befürworter. Das ist aber auch das Problem der Befürworter. Daher auch diese ständige hin und her Definiererei.
Infostand an den Externsteinen war voller Erfolg. Überwältigende Mehrheit der Befragten lehnt Nationalpark ab.
09.04.2011
Artikel der Schlänger Zeitung über unsere Veranstaltung am 6.4.2011 (PDF-Download)
8.4.2011
Nationalpark schadet der heimischen Holzwirtschaft. Bericht der LZ zur Veranstaltung vom 6.4.2011 (PDF-Download)
3.4.2011
Hegering Bad Lippspringe spricht sich gegen Nationalpark aus (PDF-Download)
2.4.2011
Remmel ist Qualität des Nationalparkbegriffes egal. Europarc von Nationalparkbefürwortern unter Druck gesetzt. Bundestagsabgeordneter Hermann ruft heimische Politiker auf, endlich wieder die Vernunft einzuschalten. (PDF-Download)
Europarc räumt auf mit Nationalpark Light (PDF-Download)
30.03.2011
Die Senne ist für Europarc als Nationalpark ungeeignet. Laut IHK Umfrage sind 78 % der holzverarbeitenden Unternehmen gegen einen Nationalpark Teutoburger Wald. Bericht Schlänger Zeitung (PDF-Download)
Gründung der Bürgerbewegung “Unser Teutoburger Wald - Kein Nationalpark in Lippe”
Schlangen: Am Mittwoch, den 02.03.2011 haben sich 10 engagierte Bürger aus den Kreisen Lippe und Paderborn zur Gründung der Bürgerbewegung “Unser Teutoburger Wald - Kein Nationalpark in Lippe” getroffen. „Der Zweck unserer Bürgerbewegung ist die Verhinderung der Gründung eines Nationalparks im Teutoburger Wald und der Senne. „Wir wollen allen Bürgern die Möglichkeit bieten, sich gegen die Nationalparkpläne zu engagieren.”, so Jürgen Ruth, der zum Vorsitzenden der Initiative gewählt wurde. “Gespräche mit Bürgern haben gezeigt, dass ein Nationalpark sehr kritisch gesehen wird”, so Ruth weiter.
Leider versucht man bei solchen Projekten den Bürger allzu häufig für dumm zu verkaufen und spekuliert damit, dass niemand sich dagegen wehrt. Gerade die letzten Wochen sind hierfür Beweis. Man versucht nun innerhalb kürzester Zeit das Projekt durchzudrücken. Eine Aufklärung der Bürger, wie auch eine enge umfangreiche Beteiligung der Bürger ist nicht gewünscht.
„Jeder, der das gleiche Interesse verfolgt wie wir, ist herzlich eingeladen Mitglied zu werden. Uns geht es um die Sache und nicht um Politik. Wir wollen alle Menschen zusammenbringen, egal ob jung oder alt. In der Gemeinschaft können wir mehr bewegen als jeder Einzelne”, so Patricia Lumpp, stellvetretende Vorsitzende.
Neben verschiedenen Informationsveranstaltungen sind Plakataktionen und ein Internetauftritt (unter www.unser-teutoburger-wald.de) als nächste Schritte geplant. „Wir werden mit unseren Aktionen in den nächsten Wochen und Monaten die Öffentlichkeit auf den geplanten Nationalpark aufmerksam machen”, so Jürgen Ruth und weiter, “ jeder kann und sollte mitmachen,”
Noch lässt sich ein Nationalpark in Lippe verhindern. Unterm Strich geht es bei diesem Projekt um den Verlust von bis zu 1800 Arbeitsplätzen, Verschwendung von Steuergeldern und Zerstörung einer gesunden Branche, von den direkten Beschränkungen der Bürger vor Ort ganz zu schweigen. Weiter wurden in den Vorstand gewählt: Patricia Lumpp (Stellverteterin), Gerd Apelt (Stellvertreter), Walter Meier (Kassenwart), Hans Martin Goebel (Schriftführer), Andreas Mickel (Beisitzer) und Ralph Gerdes (Beisitzer). Kontakt: Bürgerbewegung “Unser Teutoburger Wald - Kein Nationalpark in Lippe” Email: info@unser-teutoburger-wald.de. Ralph Gerdes